Nachhaltige öffentliche Beschaffung

Das Volumen der öffentlichen Beschaffung in Deutschland wird auf bis zu 14 Prozent des Bruttoinlandsprodukts geschätzt, das entspricht mehreren 100 Milliarden Euro. Die öffentliche Hand hat somit eine hohe Nachfragemacht und kann gezielt wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen durch ihre Kaufentscheidungen beeinflussen. So kann sie durch die Integration sozialer und ökologischer Aspekte in ihren Beschaffungsprozess unter anderem zu einem nachhaltigeren Wirtschaften in Deutschland beitragen.

In welchem Umfang sie dies bislang tut, hat das Institut für den öffentlichen Sektor in der im November 2013 veröffentlichten Studie "Kommunale Beschaffung im Umbruch" untersucht.

 

2013 hat das Institut für den öffentlichen Sektor bei den größten deutschen Städten und Landkreisen sowie deren öffentlichen Unternehmen untersucht, wie das Beschaffungswesen aufgestellt ist und inwieweit Nachhaltigkeitsaspekte bei Beschaffungen Berücksichtigung finden. Dies war die erste deutschlandweite Bestandsaufnahme des öffentlichen Beschaffungswesens auf kommunaler Ebene. Auf Basis dieser Studie wurde im Zeitraum von Oktober 2014 bis Januar 2015 eine online-basierte Follow-up-Umfrage durchgeführt.

Urteile
Veranstaltungsrückblick

Im Rahmen des Hamburger Vergabetags moderierte das Institut für den öffentlichen Sektor einen Praxisworkshop zur verpflichtenden Einführung der elektronischen Ausschreibung. Neben der Erläuterung der rechtlichen Rahmenbedingungen standen die mit der Umstellung auf die e-Vergabe verbundenen Herausforderungen und Chancen für Auftraggeber und Bieter im Vordergrund.