Studie: Haushaltsmodernisierung in den Bundesländern

Haushaltsmodernisierung wurde in Deutschland in den vergangenen Jahren meist im Zusammenhang mit Kommunen wahrgenommen, während die Entwicklungen im Haushaltswesen auf der Ebene der Bundesländer weitgehend vernachlässigt wurden. Ist dies nun ein Anzeichen dafür, dass auf Länderebene in dieser Hinsicht wenig unternommen wird? Oder ist die Praxis eigentlich doch viel weiter und sind innovative Konzepte der Haushaltsmodernisierung bereits verbreitet? Bildet sich vielleicht sogar ein gemeinsamer Reformpfad der Bundesländer heraus?

Die Bundesländer unternehmen erhebliche Anstrengungen bei der Modernisierung ihres Haushaltswesens. Jedoch verfolgen sie hinsichtlich Umfang, Dauer und Inhalt der jeweiligen Modernisierungsprojekte sehr unterschiedliche Wege. Unter den föderalen Rahmenbedingungen hat sich bislang noch kein Standard herausgebildet, der von den Ländern als Modell akzeptiert und nachgeahmt wird. Die Vielzahl der vorhandenen Reformmodelle verdeutlicht auch, dass sich das Thema auf Landesebene nicht auf den in Fachkreisen oftmals kontrovers diskutierten Gegensatz "Kameralistik versus Doppik" reduzieren lässt. Wie sich die Projekte im Einzelnen darstellen und welche Auswirkungen sie haben, wurde erstmalig in der Befragung der Landesfinanzministerien "Haushaltsmodernisierung in den Bundesländern - Vielfältige Reformpfade" vom Institut für den öffentlichen Sektor untersucht.

Die Studie kann über die nebenstehende Navigation heruntergeladen werden.

Studienbericht
Weitere Dokumente zur Studie
Weiterführende Informationen